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	<title>ITCL Logistics Research Blog</title>
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	<description>Ein Blog der ITCL GmbH über aktuelle Forschungsergebnisse und Technologien für die Logistik von morgen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Apr 2012 15:58:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Hot Topics in der Logistik</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 15:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logistiktrends]]></category>

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		<description><![CDATA[Es existiert eine Vielzahl an Studien, Beiträgen und Interviews über die Top-Themen in der Logistik. Dennoch ist es immer etwas besonderes wenn sich Größen wie Prof. Simchi-Levi in einem Beitrag hierzu äußern. Dies ist im Rahmen der &#8220;Supply Chain Guru Predictions&#8221; von der amerikanischen Supply Chain Management Website SupplyChainDigest geschehen. Dabei verweist Simchi-Levi auf 6 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es existiert eine Vielzahl an Studien, Beiträgen und Interviews über die Top-Themen in der Logistik. Dennoch ist es immer etwas besonderes wenn sich Größen wie Prof. Simchi-Levi in einem Beitrag hierzu äußern. Dies ist im Rahmen der &#8220;<a href="http://www.scdigest.com/ASSETS/ON_TARGET/12-02-15-1_Supply_Chain_Predictions.php?cid=5493" target="_blank">Supply Chain Guru Predictions</a>&#8221; von der amerikanischen Supply Chain Management Website SupplyChainDigest geschehen. Dabei verweist Simchi-Levi auf 6 Hot Topics der Logistik: <a href="http://www.itcl-berlin.de/index.php/innovation/risikomanagement" target="_blank">Risikomanagement</a>, Lieferanten Performance Monitoring, Regionalisierung des Produktions-Foot-Prints, <a href="http://www.itcl-berlin.de/index.php/innovation/kundenwunschlogistik" target="_blank">Supply Chain Segmentierung</a>, <a href="http://www.itcl-berlin.de/index.php/innovation/nachhaltigkeit-in-der-logistik" target="_blank">Nachhaltigkeit</a> und <a href="http://www.itcl-berlin.de/index.php/innovation/benchmarking-best-practices-und-erfolgsfaktoren" target="_blank">Logistiktechnologien</a>.</p>
<p>Interessant hierbei sind 4 Aspekte:</p>
<p>1. Die genannten Logistiktrends stehen mehr denn je im Schatten aktueller Ereignisse wie der Japan- und Thailand-Krise (Risikomanagement) oder der ersten Anzeichen für eine Umkehr der amerikanischen De-Industrialisierung (Regionalisierung des Produktions-Foot-Prints).</p>
<p>2. Die Trends sind zu einem Großteil globale Phänomene, regionale Aspekte verlieren an Bedeutung. So ist beispielsweise das aus einer europäischen Perspektive hoch gehandelte Thema der Nachhaltigkeit in der Logistik auch in den USA an Bedeutung am gewinnen.</p>
<p>3. Dauerthemen wie Informationstransparenz oder auch <a href="http://www.itcl-berlin.de/index.php/innovation/kundenwunschlogistik" target="_blank">Supply Chain Segmentierung</a>, also die Schaffung kundenindividueller logistischer Leistungsbündel, welche bereits seit vielen Jahren forschungsseitig einen hohen Stellenwert einnehmen, jedoch nie einen dem entsprechenden Fokus in der Praxis gewonnen haben scheinen zumindest nach Simchi-Levi in diesem Jahr auch bei den Unternehmen vermehrt anzukommen.</p>
<p>4. Mit die spannendste Entwicklung liefert das Feld der Logistiktechnologien: Hier warten zumindest 2 potenzielle technologische Entwicklungen auf ihre breite Anwendung im Kontext der Logistik: Cloud Computing und Mobile Endgeräte. Es bleibt also abzuwarten ob es bereits dieses Jahr wieder einmal an der Zeit ist, dass nach RFID und Telematik eine weitere Technologie Logistikprozesse maßgeblich verändert.</p>
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		<title>Anwendungsideen von Google Correlate in der Logistik</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten hat Google Research seinen Dienst Google Correlate vorgestellt und mittlerweile auch über die USA hinaus anwendbar gemacht. Einfach gesagt ist Google Correlate eine Data Mining Anwendung auf der Basis der Google Suchergebnisse. Aktuelle bietet Google zwei grundlegende Auswertungsmöglichkeiten: die Untersuchung der Korrelation zwischen verschiedenen Suchworten und die Identifikation von Suchworten, welche stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten hat Google Research seinen Dienst Google Correlate vorgestellt und mittlerweile auch über die USA hinaus anwendbar gemacht. Einfach gesagt ist Google Correlate eine Data Mining Anwendung auf der Basis der Google Suchergebnisse. Aktuelle bietet Google zwei grundlegende Auswertungsmöglichkeiten: die Untersuchung der Korrelation zwischen verschiedenen Suchworten und die Identifikation von Suchworten, welche stark mit einem importierten Mengengerüst korrelieren. Anhand dem zweiten Anwendungsszenario hat Google die Anwendung von Google Correlate plastisch demonstriert, indem die Hypothese untersucht und Bestätigt werden könnte, dass die Anzahl der Grippefälle in verschiedenen Ländern mit der Häufigkeit bestimmter Suchbegriffe bei Google korreliert. Das spannende an diesem Ergebnis ist, dass somit das vermehrte Auftreten bestimmter Suchbegriffe als Frühindikator für eine Grippewelle genutzt werden kann. Weitere Details veröffentlicht Google aus seiner <a href="http://www.google.org/flutrends/" target="_blank">Google Grippe-Trends Seite</a>.</p>
<p>Bei der Überlegung, inwieweit wir diesen Anwendungsfall auf die Logistik übertragen können habe ich einige Dinge ausprobiert.</p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p>Als erstes habe ich mich mit der Suchhäufigkeit von Logistikbegriffen im Zeitverlauf beschäftigt. Dies hat erst einmal nichts mit dem Dienst Google Correlate zu tun sondern greift auf den Schwesterdienst Google Insights for Search zurück. Anhand des Vergleichs der beiden Logistiktechnologien RFID und Telematik kann man bei der Suchhäufigkeit von 2004 bis heute erkennen, dass beide Technologien wohl ihren Hype überschritten haben, RFID im Vergleich zur Telematik aber weiterhin die stärker im Fokus stehende Technologie ist.</p>
<p>Des weiteren habe ich ein wenig mit der regionalen Suche experimentiert. Beim Vergleich der Suchhäufigkeit des Begriffs &#8220;eMobility&#8221; in den verschiedenen Bundesländern Deutschlands fällt beispielsweise auf, dass die Suchanfragen für diesen Begriff fast ausschließlich aus den Bundesländern Baden-Würtemberg und Berlin, gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen stammen. Dies ist in sofern interessant, dass diese Regionen nicht ausschließlich die Standorte der deutschen Automobilindustrie darstellen.</p>
<p>Daher kam mir an dieser Stelle die Idee mithilfe von Google Correlate eine mögliche Hypothese zu untersuchen. Meine erste einfache Hypothese in dem Kontext war, dass die Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen in den einzelnen Bundesländern mit dem Suchbegriff der eMobility korrelieren. Ich habe mit dem Aspekt des Zeitversatzes experimentiert und festgestellt, dass bei einem zweimonatigen Versatz von Suchmonat und Zulassungsmonat die höchste Korrelation besteht.</p>
<p>Ehrlicherweise muss man sagen, dass diese Aussage sicher keinen bedeutenden Mehrwert für unsere Fachdisziplin leistet. Jedoch ist es sehr interessant, dass die Google Korrelationsanalysen auch für spezifische Fachthemen prinzipiell anwendbar sind. Ich habe noch ein wenig weiter experimentiert und beispielsweise versucht einen Zusammenhang zwischen der Anzahl an Naturkatastrophen und der Suchhäufigkeit nach Risikomanagementmaßnahmen wie Luftfracht und Alternativlieferant herzustellen. Hierbei musste ich jedoch feststellen, dass aufgrund der sehr engen Fragestellung keine klaren Ergebnisse mehr identifizierbar waren.</p>
<p>Insgesamt betrachten finde ich die von Google zur Verfügung gestellten Dienste einen auch für die Logistik interessanten Untersuchungsgegenstand. Das Thema werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Ich kann mir gut vorstellen im Rahmen einer Studie über zukünftigen Logistiktrends und Logistiktechnologien hierauf zurück zu kommen.</p>
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		<title>Der ITCL Logistics Research Blog</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In der ITCL Forschungsgruppe denken wir neuartige Logistikkonzepte vor und leisten einen Beitrag zum Themenfortschritt in der Logistik. Damit gewährleisten wir die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Innovations- und Planungskompetenzen und bringen in die Kooperation mit unseren Partnern stets neue Ideen und Impulse ein. Daher werden ab jetzt ausgewählte Lösungsansätze, welche wir im Rahmen unserer Überlegungen nutzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der ITCL Forschungsgruppe denken wir neuartige Logistikkonzepte vor und leisten einen Beitrag zum Themenfortschritt in der Logistik. Damit gewährleisten wir die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Innovations- und Planungskompetenzen und bringen in die Kooperation mit unseren Partnern stets neue Ideen und Impulse ein. Daher werden ab jetzt ausgewählte Lösungsansätze, welche wir im Rahmen unserer Überlegungen nutzen in unserem neuen Blog darstellen. Sie sind herzlich eingeladen, den Nutzen und die Anwendungschancen der vorgestellten Konzepte mit uns zu diskutieren und so gemeinsam mit uns die Logistik von morgen zu gestalten. In der ITCL Forschungsgruppe arbeiten wir zurzeit im Schwerpunkt an zwei Themen: Nachhaltigkeit im Dienstleistungseinkauf und strategisches Flexibilitätsmanagement.</p>
<p><span id="more-15"></span></p>
<p><strong>Nachhaltiger Einkauf von Logistikdienstleistungen:</strong><br />
Aktuell herrscht eine hohe Unsicherheit darüber, wie Unternehmen die Zusammenarbeit mit Logistikdienstleistern im Kontext von Nachhaltigkeitsanforderungen in der Logistik gestalten sollen. Die Einbindung und ggf. zielgerichtete Beeinflussung von Wertschöpfungspartner ist jedoch ein wesentlicher Baustein zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien von Industrieunternehmen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es daher, die systematische Integration von Nachhaltigkeitskriterien in den Einkauf logistischer Dienstleistungen und so die nachhaltige und zukunftsfähige Gestaltung von Liefernetzwerken zu ermöglichen. Es werden analytische Instrumente zur Erfassung und Bewertung der „Nachhaltigkeitsleistung&#8221; von Unternehmen auf ihre Anwendbarkeit im Dienstleistungsausschreibungsprozess hin untersicht. Darauf aufbauend wird die Frage beantwortet, wie diese Anforderungen in den Prozess der Dienstleisterauswahl integriert werden können. Dies ermöglicht im Ergebnis eine zielführende Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Verladern und Dienstleistern.</p>
<div></div>
<p><strong>Strategische Flexibilitätsplanung:</strong><br />
Unternehmen sehen sich zunehmend mit einer steigenden Volatilität der Kundennachfrage konfrontiert. Der strategische Umgang mit Flexibilität wird daher eine Schlüsselkompetenz zur Erreichung von Versorgungssicherheit für eine hohe Kundenzufriedenheit und somit Behauptung am Markt darstellen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es daher, die Aufgaben und den Nutzen der einzelnen Dimensionen der Ansätze zum Umgang mit Unsicherheit der Kundennachfrage für die Erreichung des Unternehmensziels „Versorgungssicherheit&#8221; zu analysieren, den noch ungelösten Handlungsbedarf aufzuzeigen und Lösungsansätze zu entwickeln. Es wird die Frage beantwortet, was ist eine angemessene Strategie, um auf effiziente Art mit der Unsicherheit über das Nachfrageverhalten der Kunden umzugehen darstellt. Im Ergebnis wird ein Handlungsleitfaden entwickelt, welcher die systematische Herleitung von Flexibilitätseinflussfaktoren, die Ableitung von differenzierten Flexibilitätsanforderungen sowie die Zuordnung der differenzierten Flexibilitätsanforderungen zu einzelnen Flexibilitätsträgern der Supply Chain erlaubt.</p>
<div></div>
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